Drachenflieger am BrauneckEin Drachenflieger hat sich mit seinem Drachen auf den Brauneck begeben. Dort montiert er dessen Teile zu einem beachtlichen Fluggerät, das trotz seiner Größe nur ungefähr 30 kg wiegt. Aluminium, Carbon und Spezialgewebe ermöglichen dieses geringe Gewicht. Danach schlüpft er in seinen Spezialanzug und befestigt auf seinem Rücken eine Art Tragegestell mit Fallschirm. Das Tragegestell ist an elastischen Gurten an der Längsstange des Drachens befestigt, so dass der Flieger, an diesen Gurten hängend und mit den Händen die Radachse des Fahrgestells umgreifend, eine bequeme waagerechte Fluglage erreicht, in der er durch Verlagerung seines Gewichtes seinen Drachen steuern kann. Mit äußerster Konzentration steht der Flieger mit seinem Drachen am Anfang der Lauframpe. Er prüft den Gegenwind. Es vergeht einige Zeit. Immer wieder hebt der Flieger seinen Drachen in den Wind und erprobt, ob dieser trägt. Dann der Augenblick der Entscheidung. Der Flieger läuft, den Drachen mit beiden Händen fest an dessen Verbindungsstreben zur Radachse haltend, schnell gegen den Wind die Rampe hinunter. Der Wind greift unter die Tragflächen und der freie Flug beginnt. Drachenflieger erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h. Bei guter Thermik können sie Strecken bis zu 700 km zurücklegen. Siehe auch: Paragleiter am Brauneck. Diese Fotos können im Format 600x400 angesehen werden. | ||||
© Gisela und Joachim Petersen Im Oktober 2006 fotografiert mit Canon EOS 10D (3072x2048 Pixel) als RAW. | ||||