Graffiti in SchwerinGraffiti, auf Wände gesprühte Parolen oder einfach nur die Logos der Sprayer, gehören zum alltäglichen Anblick in vielen Städten. Ob S-Bahn-Züge, Busse oder gerade neu gestrichene Fassaden, überall quellen farbige Signaturen hervor. Man nimmt sie eigentlich kaum noch wahr. Bei einem Besuch in Schwerin, der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, weckten Graffiti unsere Aufmerksamkeit, ohne dass wir eine Erklärung dafür hätten. Manche trist und trostlos anmutende Fassade baufälliger Häuser bekam durch die aufgesprühte Farbe wieder ein wenig Leben zurück. "Farbe" war dann auch eine häufiger zu lesende Parole eines oder vielleicht mehrerer Sprayer. Aber auch gerade aufwendig Renoviertes geriet ins Visier der Sprayer, die keine Mühe scheuten, auch hoch gelegene Fassaden zu bearbeiten.Sehr nachdenklich stimmte uns der Schriftzug "Demokratie war nie fair". Einige der fotografisch festgehaltenen Eindrücke finden sich in der folgenden Auswahl. Diese Fotos können im Format 600x400 angesehen werden. | ||||
© Gisela und Joachim Petersen Im Juli 2005 fotografiert mit Canon EOS 10D (3072x2048 Pixel) als RAW. | ||||